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HISTORISCHES



Die Töngesgasse: Die "Kleine Zeil" von Frankfurt
Der Ursprung der Töngesgasse führt bis ins Jahr 1236 zurück, als Mönche das Antoniterkloster in der Nähe der Stauffenmauer (jetziges Parkhaus Konstablerwache) errichteten. Damals wurde die wichtige, lebendige Straße nach den Klosterbrüdern "Antonitergasse" genannt. Sie war lange Zeit die reichste und begehrteste Handelsstraße Frankfurts.

Eng verbunden mit der Geschichte der Töngesgasse sind die Niederlassungen der Familie Bethmann, Bolongaro, Nestlé und Leonhardi. Das Kloster wechselte mehrfach zwischen Antonitern und Kapuzinern den Besitzer, je nach vorherrschender Glaubensrichtung. Schließlich siedelten sich die Kapuzinermönche im Kloster der Liebfrauenkirche an. Im Sprachwandel der Jahrhunderte wurde aus der Antonitergasse (Anthonier gaszin) die Tonitergasse (Thonies gasse), die Thonnesgass, Tönnesgasse und schließlich die heutige Töngesgasse.

Große Industrielle wie der Lebkuchenbäcker Vinzenz Friedrich Fettmilch, 1616 wegen eines Aufstandes gegen den Senat hingerichtet, oder die Gebrüder Josef Maria und Jakob Phillip Bolongaro wohnten hier. 1760 wird der Bankier, Politiker und Schriftsteller Jakob Willemer hier ebenso geboren wie der Arzt Dr. Moritz Schiff (1826-1890), den der Dichter und Satiriker Friedrich Stoltze in seiner Geschichte "Die Kapp" verewigte.

1944 wurden fast alle Häuser der Töngesgasse bei Luftangriffen völlig zerstört, das Haus Töngesgasse 37 ist eines der wenigen unversehrt erhalten gebliebenen Gebäude. Kurz nach Kriegsende begann bereits der Wiederaufbau des vormaligen Straßenzuges, aufgrund der städtebaulichen Änderung der Verkehrswege jedoch mit der neuen Querstraße Hasengasse.

1959 wurde das Parkhaus Konstabler eröffnet, der Trierische Hof entstand. Viele der jahrhundertelang traditionell in der Töngesgasse beheimateten Geschäfte siedelten sich wieder an und beteiligten sich am Wiederaufbau. Sie legten damit den Grundstein für die spezialisierte, traditionelle Einkaufsstraße mit inhabergeführten Fachgeschäften, der "Kleinen Zeil" von Frankfurt.

Schließlich schlossen sich die Geschäftsleute in der Interessengemeinschaft Töngesgasse e.V. zusammen, um dem Franziskustreff an der Liebfrauenkirche bei der Unterstützung der Obdachlosen und Bedürftigen zu helfen. Ebenso übernimmt die Interessengemeinschaft unter anderem die gemeinsame Werbung, die jährliche Adventbeleuchtung, den Internetauftritt sowie die Veranstaltung des Antoniterfests. Die Bewohner und Geschäftsleute der Töngesgasse sind sich wohl einig - die schönste kleine Einkaufsstraße Frankfurts, in der viele Einzelhandelsgeschäfte seit Generationen im Familienbetrieb geführt werden.





Kommen Sie vorbei, ein Besuch der "Kleinen Zeil" lohnt sich immer.
Wir freuen uns auf Sie!























Mehr zur Geschichte der Töngesgasse: Hier gehts zum Wikipedia-Eintrag

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